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Dematic Logo Dematic IT, Split Case Picking & Order Assembly


Automatische Lagersysteme direkt aus SAP EWM steuern

Als weltweit erster Anbieter hat Dematic im neuen Zentrallager der Schweizer SFS unimarket AG eine Logistikanlage mit SAP EWM/MFS implementiert.

Erstmals werden dabei komplexe automatisierte Lagersysteme und -prozesse direkt aus SAP EWM/MFS angesteuert. Zentrale Lösungskomponenten sind zudem der Dematic SubDriver sowie das automatisierte Lagersystem Dematic Multishuttle®. Die durchgängige SAP-Lösung mit dem hochdynamischen Behälterlager bringt SFS 30 Prozent Produktivitätssteigerung.

AKLAufgabenstellung
Ein Innovationssprung für die SAP-Welt in der Lagerlogistik: Als Generalunternehmer für die Intralogistik des neuen Zentrallagers der SFS unimarket AG, einem führenden Schweizer Anbieter von Befestigungssystemen, Werkzeugen und Beschlägen, hat Dematic am Standort Rebstein ein rein SAP basiertes Anlagenkonzept umgesetzt.

Bei diesem werden erstmals die speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) automatisierter Lagersysteme direkt aus SAP EWM angesteuert. Damit lässt sich nun die gesamte Lagertopologie in nur noch einem IT-System, dem von Dematic kundenspezifisch zugeschnittenen SAP-System "Extended Warehouse Management" (SAP EWM), abbilden.

Ziele
 
Konzentration von mehreren Kleinlagern in einem Zentrallager
Einheitliche SAP-IT-Landschaft bis auf Steuerungsebene
Steigerung von Leistung, Produktivität, Flexibilität und Geschwindigkeit
Projektrealisierung "in-time" und "in-cost"
Volumen für zukünftiges Wachstum
Standardisierung der LVS-Systeme und Lagerprozesse
Template für weltweiten Rollout (mind. 12 Standorte)

Die Lösung
Das von Dematic realisierte Schnittstellenkonzept ermöglicht SFS eine durchgängig SAP-basierte IT-Infrastruktur, die vom übergeordneten Enterprise Resource Planning-(ERP-)System des Konzerns bis auf Steuerungsebene (SPS) der Lagerautomatisierung reicht.

Die weltweit erste erfolgreiche Implementierung einer solchen Lösung, die softwareseitig ausschließlich SAP EWM und dessen Materialflusssteuerung (SAP MFS) nutzt, verwendet ein spezielles Steuerungsbauteil der Dematic GmbH, den Dematic SubDriver. Weitere Besonderheit des weltweiten Pilotprojektes: Der Zuschnitt des SAP-Systems erfolgte auf die komplexen Prozesse eines modernen, hochdynamischen Behälterlagers, dem innovativen Kompaktlagersystem Multishuttle von Dematic.

Ungeachtet der speziellen Herausforderungen dieser Pionierleistung konnte Dematic die Anlage nur 14 Monate nach Auftragsvergabe termingerecht übergeben. Rund 47.000 Artikel sind im neuen SFS-Zentrallager verfügbar. Mehr als 140.000 Artikel verwaltet die Lager-IT. Täglich werden bis zu 5.500 Auftragspositionen kommissioniert.

"Für diese Anforderungen haben wir mit dem Multishuttle die beste Lager- und Fördertechnik identifiziert", erklärt Dietmar Kabasser, Leiter Competence Center WMS beim zuständigen SFS-IT-Dienstleister SFS services AG in Heerbrugg, Schweiz. Nachdem eine Machbarkeitsstudie von Dematic ergab, dass SAP EWM und SAP MFS eine direkte Ansteuerung der speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) zulassen, erhielten die Intralogistik-Spezialisten von Dematic zudem den GU-Auftrag für die Anlagenkonzeption, die Mechanik, die SPS-Steuerungen und den Zuschnitt der System-IT - "alles aus einer Hand", so Kabasser.

"Mit dem Projekt haben wir nicht nur unsere Ziele hinsichtlich Produktivitätssteigerung, höherer Flexibilität und einer zukunftsorientierten Lösung verwirklicht. Es ist zugleich als Grundsatzentscheidung dafür zu sehen, die IT in allen Lägern der SFS-Gruppe weltweit zu vereinheitlichen, auf SAP EWM umzustellen und direkt an unser ERP-System SAP R/3 anzubinden: Die von Dematic realisierte Lösung bildet die Vorlage für das weltweite Roll-Out einer konzernweit standardisierten IT und Lagertechnik!"

Dietmar Kabasser, Leiter Competence Center WMS SFS unimarket AG

Besonderheiten
Alle Prozesse - von der Dekonsolidierung und Zulagerung der täglich bis zu 1.000 Wareneingangspositionen über die Ein- und Auslagerungen der 32.000 Behälterstellplätze im fünfgassigen Multishuttle bis hin zur Versorgung und Steuerung der Kommissionier- und Packarbeitsplätze sowie der Materialflüsse in weiteren manuellen Lagerbereichen, die per Datenfunk angebunden sind - erfolgen dialoggeführt über SAP EWM und MFS. SAP EWM enthält die gesamte Bestandsführung, wählt die Lagerbereiche für die Einlagerung, legt die Behältertypen für die Einlagerung im Multishuttle fest und koordiniert die Prozesse sowie die Anzeigensysteme der Kommissionierplätze. Für problemlose Kommunikation zwischen SAP MFS und der Steuerungstechnik sorgt der Dematic SubDriver. Er übersetzt die SAP-Sprache in SPS-Befehle - mit Blick auf die Steuerung eines hochdynamischen Behälterlagers eine bislang einzigartige direkte Verknüpfung.
KommissionierzoneDurch Kopplung über eine SAP-interne Schnittstelle sind die Systeme zudem direkt mit dem SAP ERP-System verbunden. Resultat: Eine voll integrierte SAP-Lösung mit einem optimalen Schnittstellenkonzept zur Steuerung eines komplexen, automatischen Behälterlagers.

Nur wenige Wochen nach Inbetriebnahme Anfang August 2009 wurde das Ziel einer 30-prozentigen Produktivitätssteigerung bereits erreicht. Zudem sind mit dem Erfolg die Grundlagen für eine konzernweit homogene Systemlandschaft auch bei der Lagersteuerung gelegt.

Leistungsdaten
 
Rund 47.000 Artikel, Kleinteile der Befestigungstechnik, Schrauben, Werkzeuge und Beschläge, im direkten Zugriff
Mehr als 140.000 Artikel in Verwaltung der Lager-IT
Erfassung, Ein- und Umlagerung von bis zu 1.000 Wareneingangspositionen pro Tag
Kommissionierung von bis zu 5.500 Lieferpositionen pro Tag
Fünfgassiges Multishuttle mit 32.000 Behälterplätzen, doppelt-tiefe Lagerung
Erweiterbarkeit der Anlage um weitere Gassen
15 Shuttle-Fahrzeuge mit doppelt-tiefem Lastaufnahmemittel
Leistung Multishuttle: 500 Ein- sowie 500 Auslagerungen pro Stunde
Abbildung manueller Lagerbereiche im SAP EWM mit Datenfunkanbindung im RF-Framework
Etappenkonzept mit 50 Meldepunkten
Intelligentes Schnittstellenkonzept mit Dematic SubDriver für reibungslosen Datenaustausch von rund 22.000 Datenpaketen pro Stunde zwischen SAP MFS und Steuerungstechnik

Kundennutzen
 
30-prozentige Effizienzsteigerung
Homogene, SAP-basierte IT-Landschaft, die vom übergeordneten Enterprise
Resource Planning-(ERP-)System des Konzerns bis hin zur Steuerungsebene
(SPS) der Lagerautomatisierung reicht
Abbildung der gesamten Lagertopologie und Prozesse in SAP EWM
Automatikbereich mit MFS-Direktkopplung Dematic Multishuttle
Manuelle Lagerbereiche mit Datenfunk (100-Prozent-Standard)
Automatische Auftragseinlastung
Optimierter Durchsatz mit dem Dematic Multishuttle Automatiklager
Hoher Abdeckungsgrad der Prozesse im SAP Standard - besonders im manuellen Bereich (z. B. Implementierung RF-Framework)
Umfassendes Netzwerk für Fehlererkennung und -beseitigung innerhalb des gesamten Systems

Unternehmens-Portrait im Logistik-Branchenbuch

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