BSS stellt neue Nachschublösung für Logistiklager
vor
Das Stellplatzüberwachungssystem "GKS" von
BSS garantiert sichere Versorgung von Kommissionier-, Montage- und Produktionsabläufen.
(LogiMAT 2011, Halle1, Stand 129)
Der
Generalunternehmer BSS (Halle1, Stand 129) präsentiert eine völlig
neue Lösung der Nachschubkontrolle in Logistiklagern. Das neue, in
der Praxis bereits eingesetzte und bewährte System "GKS"
überwacht in automatischen und manuellen Lagersystemen mittels spezieller
Lichttaster jeden gewünschten Stellplatz im Regal. In der Regel erfolgt
der Einsatz des GKS-Systems in Durchlaufregalen (Röllchenkanälen,
Rollenteppichen), in denen mehrere Behälter, Kartons oder verwandte
Ladungsträger in einem Kanal hintereinander stehen. Über die
Sensorik wird dabei die Stellplatzbelegung von einem oder auch mehreren
Plätzen abgefragt.
Der gemessene Status des Stellplatzes "belegt" oder "nicht
belegt", wird über eine Schnittstelle an das überlagerte
LVS gemeldet. Mit dieser Information über den realen Belegungszustand
in Echtzeit hat das LVS die Möglichkeit, den nötigen Nachschub
zur richtigen Zeit in passender Menge zu starten. Es werden dabei nur
Behälter nachgeführt, wenn Stellplätze frei geworden sind,
und das zum frühestmöglichen Zeitpunkt. Das GKS-System ist daher
allen anderen, zumeist indirekt funktionierenden Prinzipien der Nachschubgenerierung
überlegen. Gibt es Differenzen zwischen dem über die Bestandsführung
errechneten Nachschubbedarf und der über die Sensorik rückgemeldeten
Belegungssituation, kann rechtzeitig eingegriffen werden, ohne falsche
Nachschubbewegungen auszulösen. Damit werden Störungen und unnötige
Zeitverluste wirkungsvoll vermieden. Gerade die manuelle Entnahme eines
Behälters aus einem Durchlaufkanal kann auf diese Weise effektiv
kontrolliert werden.
Das GKS-System hat auch gegenüber rein über den rechnerischen
Bestand geführten Systemen eine wesentlich höhere Sicherheit
in Bezug auf richtig ausgelöste Nachschubtransporte. Resultat ist
eine sicherere Versorgung von Kommissionierung, Montage oder Produktion.
Unabhängig davon, ob der Nachschub in diese Zonen automatisiert oder
manuell gestaltet ist.
Das Neuartige bei dem von BSS und ELV gemeinsam entwickelten und zum Patent
angemeldeten Stellplatzüberwachungssystem "GKS" ist, dass
eine Vielzahl von Stellplätzen gruppiert und konfigurierbar sehr
stromsparend über ein Bussystem auf ihren Belegungszustand abgefragt
werden kann. Das System ist praktisch unbegrenzt ausbaufähig, selbstüberwachend
und auf höchste Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit konzipiert.
Neuentwickelte Lichttaster in sehr kompakter Bauform erkennen Behälter
mit unterschiedlichen Reflektionseigenschaften und Farbspektren. Darüber
hinaus ist es äußerst kostengünstig und auch in vorhandenen
Anlagen nachrüstbar.
Mithilfe des Systems ergeben sich auch auf Seite der überlagerten
EDV erweiterte Möglichkeiten, die im LVS abgebildeten Nachschubstrategien
differenzierter oder auch vereinfacht zu gestalten. Die sichere Information
über den tatsächlichen Belegungsstand ist hier entscheidend.
Bei Bedarf kann die GKS-Stellplatzüberwachung an das BSS-Pick-by-Light-System
integriert werden.
GKS ist bereits in mehreren großen automatischen Kommissionieranlagen
des Lebensmitteleinzelhandels erfolgreich im Einsat
Als weiteres Exponat auf der LogiMAT 2011 wird die jüngste
Entwicklung im Bereich Schwerlasttransport von ROFA (Schwestergesellschaft
von BSS) ausgestellt. Es handelt sich hierbei um ein Bodenfördersystem
basierend auf Schubplattentechnik mit einem bisher einzigartigen Schienenprofil.
Das sogenannte ROFA Schwerlast Schienensystem bietet entscheidende Vorteile,
so können mit dem Profil RS60 Lasten bis zu 60 Tonnen und dem Profil
RS40 Lasten bis zu 30 Tonnen transportiert werden.
Das Besondere an dem ROFA Schwerlast Schienensystem ist, dass die Laufräder
mit zwei Punkten auf dem sogenannten gotischen Bogen auf der
Schiene aufliegen. Der Druckwinkel beträgt hierbei ca. 30°. Durch
diesen Trick lässt sich gegenüber herkömmlichen Kran-/Eisenbahnschienen
die Nutzlast deutlich erhöhen. Des Weiteren resultiert aus der Kombination
Schiene und Laufräder ein geringer Reibwert. Dies verringert die
benötigte Schubkraft auf ein Minimum und mindert den Verschleiß
der Antriebstechnik.
BSS Bohnenberg GmbH
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