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Finanzkrise erschwert Firmenverkauf für Familienunternehmer
Inhaber setzen zunehmend auf mittelständische Unternehmen
als strategische Investoren
12. Dez. 2008 - Nach Schätzung des IfM Bonn (Institut für
Mittelstand) suchen jährlich mehr als 71.000 Familienunternehmen
nach Nachfolgelösungen. In welche Hände die von der Nachfolge
betroffenen Unternehmen gehen, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Waren früher noch die eigenen Nachkommen erste Wahl bei der Fortführung
des Lebenswerks, gewinnen heute familienexterne Nachfolgelösungen
zunehmend an Bedeutung. Doch die globale Finanzkrise hat die Zahl der
zukaufenden Unternehmen drastisch reduziert. Als Käufer kommen nur
noch Firmen mit hohem Eigenkapital und einer nachhaltigen Ertragsbasis
infrage.
Eine gesunde und solide Zukaufsstrategie verfolgen in Deutschland vor
allem mittelständische Unternehmen wie zum Beispiel die Forum Media
Group nahe München: vor etwa 20 Jahren gegründet, hat sie in
den letzten Jahren kontinuierlich über 500 Arbeitsplätze geschaffen
und das Unternehmen zu internationalem Erfolg geführt. Pragmatisch
hat man hier in den letzten Jahren über Zukäufe entschieden
und damit eine beachtliche Erfolgsquote erzielt. Eine Finanzierung auf
"Pump", wie sie bei Private Equity Firmen üblich war, verfolgt
die Forum Media nicht.
In den letzten Jahren kommen deshalb vermehrt ältere Verlagsinhaber
auf die Forum Media Group zu, die ihr Lebenswerk in gute Hände geben
wollen. "Verlag im Verlag" heißt die Strategie, mit der
Zukäufe dann bei Forum integriert werden. Eine Win-Win Situation
für alle Beteiligten zu erzielen, ist erstes Ziel. Die Media Group
übernimmt die Nachfolge des kleineren Verlags und führt die
übernommenen Publikationen als eigene, kleine Einheiten innerhalb
der Mediengruppe weiter. In der Regel wird eine Übergangszeit mit
dem ausscheidenden Inhaber vereinbart, und die Mitarbeiter werden oft
komplett übernommen. Der Kaufpreis, den Forum mit dem vorherigen
Inhaber vereinbart, dient dem Unternehmer als Absicherung und Auskommen
fürs Alter.
Dass die Forum Media Group trotz Internationalisierung und bemerkenswerten
Erfolgen immer bodenständig und pragmatisch geblieben ist, darauf
ist das Unternehmen stolz. "Bei uns gibt es keine anonymen Konzernstrukturen",
so Firmenchef Ronald Herkert. Denn dass die "Chemie" mit dem
potentiellen Käufer stimmt, Mitarbeiter übernommen und die Verlagstätigkeit
erfolgreich im Sinne des einstigen Gründers vorangetrieben wird,
sind für kleine und mittelständische Verleger die entscheidenden
Faktoren bei der Auswahl eines Nachfolgers für ihr Lebenswerk.
Durch die strategischen und finanziellen Voraussetzungen der Forum Media
Group ist es vorrangiges Ziel, weiter zu expandieren und anderen Unternehmen
eine gesunde und gesicherte Nachfolge zu garantieren.
Weitere Informationen: www.forum-verlag.com
Über die Forum Media Group GmbH
Die Forum Media Group zählt mit einem Umsatz von 42,3 Millionen
Euro (2007) und über 500 festangestellten Mitarbeitern in 14 Ländern
in Europa und Asien zu den erfolgreichsten Medienhäusern der Welt.
Der Verlag wird regelmäßig vom Wirtschaftsministerium für
sein außerordentliches Wachstum ausgezeichnet. Die Forum Media Group
hat sich in den letzten Jahren an zahlreichen Medienunternehmen beteiligt.
Die Keimzelle des Erfolgs bildete der 1988 gegründete "Forum
Verlag Herkert". Inzwischen operieren in Deutschland neben dem Fachverlag
unter dem Dach der Forum Media Group die Forum GesundheitsMedien GmbH,
der Stöppel FreizeitMedien Verlag, die Online-Unit WebMedia GmbH
sowie ein Zeitschriftenverlag.
Die Unternehmen der Forum Media Group widmen sich den Themen Information,
Bildung und Unterhaltung und decken dabei den Bedarf ihrer Kundinnen und
Kunden im beruflichen wie auch im privaten Bereich ab. Die Mediengruppe
hat den Anspruch, Menschen im In- und Ausland bei all ihren Entscheidungen
durch kompetente, schnelle und zielgerichtete Information zu unterstützen.
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