Stark aufgestellt - der Logistikstandort Hannover
Wirtschaftsförderer ziehen erfolgreiche Bilanz
04.Mai 2011 - Die Region Hannover hat sich in den vergangenen
Jahren zu einem der bedeutendsten Logistikstandorte in Deutschland entwickelt.
Und das Potenzial ist bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. Das geht
aus dem Logistikprofil hervor, das die Beratungsgesellschaft LogisticNetwork
Consultants (LNC) im Auftrag der Region Hannover und in Kooperation mit
der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region erarbeitet
hat. Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz und LNC-Geschäftsführer
Stefan Schröder haben die Studie am Montag (2. Mai) auf der Fachmesse
CeMAT in Hannover vorgestellt.
"Bei
Investitionen in Logistik ist die Region Hannover seit Jahren Spitzenreiter
in Niedersachsen und nimmt eine führende Position in Deutschland
ein. Seit 2003 wurden ca. 180 Hektar Logistikflächen umgesetzt, 800
Mio. Euro in Erweiterungs- und Neubauvorhaben investiert und 5000 neue
Arbeitsplätze geschaffen", berichtete Regionsdezernent Franz.
Aktuell sind etwa 40.000 Menschen in der Region Hannover im Logistiksektor
beschäftigt.
Die Region Hannover punktet dabei nicht nur mit ihrer geographischen
Lage im Schnittpunkt der transeuropäischen Achsen mit Zugang zu vier
Bundesautobahnen. Dank des Mittellandkanals, des Flughafens und des Eisenbahnnetzes
stehen auch die Transportwege zu Schiff, in der Luft und auf der Schiene
offen. Die wichtigsten Korrespondenzstandorte in Europa können innerhalb
eines Tages erreicht werden. "Die Region Hannover ist in Deutschland
ein Standort mit europäischer Gatewayfunktion", sagt LNC-Geschäftsführer
Schröder. "Darüber hinaus ist sie wichtiger Produktions-
und Distributionsstandort für Norddeutschland, Deutschland insgesamt
und Europa. Sie fungiert als Brückenkopf nach Osteuropa und nach
Skandi-navien."
Neun von zehn Top-Logistikdienstleistern sind mittlerweile in der Region
Hannover vertreten. Das hat seinen Grund. Sowohl bei Lage und Anbindung
als auch bei Infrastruktur, logistischer Kompetenz und Marktpotenzial
vergibt die Studie ein "sehr gut". Alle Informationen über
Standortfaktoren wie Zentralität, Logistikknoten, Unternehmensbesatz,
Flächen und Immobi-lien sind in eine Veröffentlichung mit dem
Titel "Wenn eins zum andern passt: die Logistikre-gion Hannover"
geflossen. "Zuletzt haben wir diese Daten 2000 in einem Logistikprofil
veröf-fentlicht", berichtet Wirtschaftsdezernent Franz. "Seitdem
hat sich viel getan." Er sei über-zeugt, dass die Datensammlung
Wirtschaftsunternehmen die Standortentscheidung erleich-tern wird.
"Mit der logistischen Kompetenz in der Region Hannover lassen sich
hier Kostenvorteile für Unternehmen realisieren, die ein wichtiges
Ansiedlungskriterium darstellen", ist sich Berater Schröder
sicher. Seine Researcher trugen nicht nur regionale Bestandsdaten, Prognosen
und bundesweite Vergleichsdaten zusammen, sondern befragten auch in Fallstudien
ansässige Unternehmen.
Das Thema Logistik steht bei der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung
der Region Han-nover seit Langem im Fokus. In den vergangenen Jahren wurde
das "Logistikflächenkonzept Region Hannover 2020" erarbeitet,
das Grundlage für die Entwicklung neuer Flächenpotenziale und
Zukunftsstandorte ist. "Damit und mit dem neuen Logistikprofil kann
sich die Region Hannover auch zukünftig im dynamisch wachsenden Logistiksektor
erfolgreich positionieren", sagt Franz.
Das Logistikprofil steht unter www.unternehmerbuero-hannover.de
zum Download bereit.
Christina Kreutz
Region Hannover
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