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Eine Runde weiter
EffizienzCluster LogistikRuhr im bmbf-Spitzenclusterwettbewerb
unter den Finalisten
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat im
Spitzenclusterwettbewerb eine Entscheidung gefällt: Der unter der
Federführung des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und
Logistik IML beantragte EffizienzCluster geht in die nächste Runde.
Damit hat das Konzept der Logistik-Metropole Ruhr, mit 180 Partnern aus
der Region und der European Business School (EBS) als wichtigem externen
Partner die vom BMBF als unabhängige Juroren eingesetzten Experten
überzeugt.
Der Cluster widmet sich der zentralen Frage, wie in Zukunft die Individualität
logistischer Dienstleistung, Mobilität und Versorgung in urbanen
Systemen effizient gestaltet werden kann. Er vereint damit wesentliche,
auch gesellschaftliche Fragestellungen mit richtungsweisenden Innovationen
und 47 konkreten Produktentwicklungen. Begleitet wird die Arbeit durch
den Aufbau der Supply Chain Management School, einer entscheidenden interdisziplinären
Initiative zur beruflichen Weiterbildung, bei der sich die Technologen
aus Dortmund mit den Managern der European Business School und einer Reihe
internationaler Partner die Hand reichen.
Zur Entscheidung der BMBF-Jury nahmen prominente Vertreter Stellung.
"Die Fraunhofer-Gesellschaft wird ihre Philosophie der anwendungsorientierten
Forschung gerade in diesem Cluster modellhaft in die Tat umsetzen",
sagt Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft
zur Förderung der angewandten Forschung. Der EffizienzCluster integriere
wesentliche Zukunftsaufgaben wie die Forcierung innovativer Produkte und
Prozesse, unterstützt durch Bildungsoffensiven.
"Wir freuen uns sehr über diesen ersten Erfolg", erklärt
EBS-Präsident Prof. Dr. Christopher Jahns. Mit dem Center for Cluster
and Competitiveness der Harvard Business School und weiteren 150 internationalen
Partneruniversitäten profitiert die EBS schon jetzt von einem starken
internationalen Netzwerk. "Ein gut aufgestelltes Cluster ermöglicht
es den beteiligten Institutionen, mit internationalen Spitzenclustern
wie Dubai, Shanghai oder Zaragoza auf Augenhöhe zu agieren und konkurrenzfähig
zu bleiben", so Jahns weiter.
Der EffizienzCluster habe schon durch seine Vorlaufphase das Interesse
an der Region gesteigert, betont Prof. Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender
Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik
IML. "Mit Institutionen und Unternehmen aus der Region wollen wir
die internationale und globale Verknüpfung noch weiter ausbauen,
um so auch den Investitionsstandort im Wettbewerb der Metropolen noch
attraktiver zu machen."
Ansprechpartner:
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lars.nagel@iml.fraunhofer.de
Fraunhofer-Institut
für Materialfluss und Logistik IML
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