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Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, Dortmund.

Fraunhofer IML legt Grundstein für Versuchshalle "Zellulare Fördertechnik"

FhG-IML investiert mit maßgeblicher Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen fünf Millionen in Intralogistikforschung

Anlässlich der Kuratoriumssitzung des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML Anfang Mai in Dortmund, legten Professor Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Institutes Materialfluss und Logistik und Herrmann Krog, Vorsitzender des Fraunhofer-Kuratoriums und Logistik-Vorstand bei der Audi AG in Ingolstadt, den Grundstein für die neue Versuchshalle "Zellulare Fördertechnik".

Legten den Grundstein für die neue Versuchshalle: (v.l.) Prof. Dr.-Ing. Axel Kuhn, Institutsleiter des Fraunhofer IML und TU Dortmund, Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen, Institutsleiter des Fraunhofer IML und TU Dortmund, Prof.-Dr. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML und TU Dortmund, Prof. Dr. Andreas Brümmer, Dekan der Fakultät Maschinenbau der TU Dortmund, Dr. Ernst-Hermann Krog, Leiter Markenlogistik der Audi AG und Vorsitzender des Kuratoriums des Fraunhofer IML.
Foto: Fraunhofer IML

Fraunhofer-Institut für
Materialfluss und Logistik IML
Joseph-von-Fraunhofer-Str. 2-4
44227 Dortmund

Pressekontakt:

Manfred Klein
Telefon +49 (0) 2 31 / 97 43-1 93
Telefax +49 (0) 2 31 / 97 43-2 15
Email: manfred.klein@iml.fraunhofer.de

Ralf F. Neuhaus
Telefon +49 (0) 2 31 / 97 43-2 74
Telefax +49 (0) 2 31 / 97 43-2 15
Email: ralf.neuhaus@iml.fraunhofer.de

Mit einem Gesamtinvestment von fünf Millionen Euro soll auf einer Fläche von gut 1.000 Quadratmetern eine bisher in Deutschland einzigartige Versuchs- und Forschungseinrichtung entstehen.

"Die Ergebnisse unserer Forschung werden der Wirtschaft mittelfristig Rationalisierungspotenziale im zweistelligen Prozentbereich erschließen", sagt Professor Michael ten Hompel, Fraunhofer-Institutsleiter und Initiator der ambitionierten Forschungseinrichtung.

Die Zellulare Fördertechnik ist die Antwort des Fraunhofer IML auf dem immer lauter werdenden Ruf der Industrie nach Flexibilität. Das Institut hat sich dabei nicht weniger vorgenommen, als die gesamte innerbetriebliche Materialflusstechnik durch einen Schwarm kleiner, autonomer Fahrzeuge zu ersetzen, die wie die Zellen eines Organismus zusammenarbeiten und jeden Behälter individuell zum Ziel transportieren.

Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet ein Team aus Maschinenbauern, Informatikern und Logistikern daran, den Schwarm noch in diesem Jahr in der neuen Halle zum Leben zu erwecken.

Bereits auf der Messe CeMAT im Frühjahr 2011 sollen die ersten Ergebnisse in Form einer industriereifen Anlage zusammen mit dem Ausrüstungspartner und Intralogistik-Spezialisten Dematic vorgestellt werden.

Das Fraunhofer IML entwickelt seit 25 Jahren Fahrerlose Transportsysteme und erhielt 2004 für die Entwicklung des Multishuttles - einem Vorläufer der Zellularen Materialflusstechnik - den VDI Innovationspreis.

 

 


 
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