Fraunhofer-Institut für Materialfluss
und Logistik IML, Dortmund.
Materialfluss steuern mit SAP
inconso erstellt SAP-basierten Materialflussrechner für
SMS Demag AG
Bad Nauheim, 25. 06.2008 - Die SMS Demag AG reorganisiert ihre logistischen
Systeme am Standort Hilchenbach und setzt dabei auf den durchgängigen
Einsatz SAP-basierter Anwendungen. Mit der Erstellung und Einführung
des Materialflussrechners (MFR) unter durchgängiger Verwendung der
SAP-Entwicklungswerkzeuge, auch auf dieser Steuerungsebene, wurde die
inconso AG beauftragt.
Die SMS Demag AG, ein Unternehmen der SMS group (Umsatz: 3 Mrd. Euro/
8000 MA), ist weltweit führender Anbieter von Hütten- und Walzwerkstechnik.
Als Systemanbieter bietet das Unternehmen Anlagen, Maschinen, Elektrik
und Automatisierungslösungen sowie Services für die Stahl-,
Aluminium- und NE-Metall-Industrie an.
Das Lager Hilchenbach der SMS Demag AG besteht aus einem Hochregallager
mit mehr als 3.500 Lagerplätzen und einem Kleinteilelager. Alle Gassen
werden mit automatischen Regalförderzeugen bedient. Im Kleinteilelager
werden die Kommissionierplätze mit Vertikalförderern beschickt.
SMS Demag verwendet SAP R/3 als Enterprise-Ressource-Planning-System und
führt als zukünftiges Lagerverwaltungssystem SAP LES ein. Da
SAP LES keine Materialflusssteuerung umfasst, ist der Einsatz eines eigenständigen
kommunikativen Bindeglieds zwischen dem Lagerverwaltungssystem und der
vorhandenen SPS-Steuerung erforderlich. Der Materialflussrechner ist daher
zuverlässig in die vorhandene SAP-IT-Landschaft eingebettet und stellt
sichere Kommunikationswege zu den unterlagerten Steuerungssystemen bereit.
Ausschlaggebend für die Auftragserteilung war neben der langjährigen
Zusammen-arbeit beider Unternehmen die Vielzahl von Referenzen der inconso
AG auf dem Gebiet der Materialflusssteuerung unter SAP. Unter anderem
setzt das führende IT- und Beratungsunternehmen für Logistiklösungen
in Deutschland in der Projektarbeit seinen SPS-Simulator ein. Mit Hilfe
dieses Systems können die Abläufe und Funktionsweisen des neuen
Materialflussrechners im späteren Echtbetrieb bereits im Vorfeld
simuliert und getestet werden. Dies betrifft insbesondere die Übergabe
der Aufträge aus SAP an die Technik und deren Abarbeitung unter realistischen
Zeitvorgaben. Der Einsatz des Simulators verkürzt die Einführungsphase
deutlich und dient zudem der Schulung der Mitarbeiter, die so gut ausgebildet
in die Inbetriebnahme gehen.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: inconso AG
Sigrid Jung
Leiterin Marketing & Kommunikation
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