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Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, Dortmund.

600ster Doktorand der Fakultät Maschinenbau

Am 10. Januar 2008 fand an der die Fakultät Maschinenbau der Technischen Universität Dortmund unter dem Dekanat von Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Tillmann die 600. Prüfung zum "Doktor der Ingenieurwissenschaften" statt. Der frischgebackene Doktor-Ingenieur Lars Leiking, 29 Jahre alt, promovierte bei Prof. Dr. Michael ten Hompel, Inhaber des Lehrstuhls für Förder- und Lagerwesen und geschäftsführender Leiter des Fraunhofer IML. Zweitgutachter war Studiendekan Prof. Dr.-Ing. Bernd Künne.

(v. l. n. r.)

Es freuten sich mit dem frischgebackenen "Doktor der Ingenieurwissenschaften" Dr.-Ing. Lars Leiking (Mitte, 3. vl)

Prof. Dr.-Ing. Axel Kuhn, Lehrstuhl Fabrikorganisation und
Leiter des Fraunhofer IML, Betreuer


Prof. Dr. Michael ten Hompel, Lehrstuhl für Förder- und Lagerwesen und geschäftsführender Leiter des Fraunhofer IML,

Dr.-Ing. Lars Leiking

Prof. Dr.-Ing. Bernd Künne, Studiendekan Fakultät Maschinenbau,

Priv.-Doz. Dr.-Ing. Thorsten Schmidt, Betreuer

Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML
Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4
D-44227 Dortmund

Pressekontakt:

Manfred Klein
Tel.: +49 (0) 2 31/97 43-1 93
Fax.: +49 (0) 2 31/97 43-2 15
manfred.klein@iml.fraunhofer.de

Ralf F. Neuhaus
Tel.:+49 (0) 2 31/97 43-2 74
Fax: +49 (0) 2 31/97 43-2 15
ralf.neuhaus@iml.fraunhofer.de

 

Lars Leiking studierte Maschinenbau an der TU Dortmund sowie Industrial Engineering in den USA am Georgia Institute of Technology. Er absolvierte 2005 mit Auszeichnung sein Studium und wurde 2002 mit dem Förderpreis des westfälischen Bezirksvereins des VDI ausgezeichnet. Bereits in jungen Jahren kam er ans Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, um gefördert durch die Dortmunder Graduate School of Production Engineering and Logistics an seinem Promotionsthema zu arbeiten. In nur drei Jahren erstellte er dort seine englischsprachige Dissertation mit dem Titel "Method of Automated Order-Picking of Pouch-Packed Goods". In seiner Arbeit hat Lars Leiking ein neuartiges Verfahren zum automatisierten Kommissionieren von in Beuteln verpackten Waren entwickelt und analysiert. Er bleibt der Intralogistik treu und ist seit Beginn des Jahres bei einem namhaften Hersteller von Lagertechnik als Projektleiter tätig.

Fachliches zur Dissertation:
Das neu entwickelte Verfahren nutzt die einfache und doch innovative Idee, Beutel an einer Kette zusammenhängend zu produzieren und zu lagern statt wie bisher in vereinzelter Form. Dadurch werden entsprechende Handhabungsvorgänge für das automatisierte Kommissionieren vereinfacht. Eine Förderung der Beutelketten kann mittels eines einfachen Riemenantriebs durch Übertragung von Reibkräften geschehen. Diesen Antriebsmechanismus hat Herr Leiking modelliert und simuliert und parallel dazu Experimente an einem von ihm selbst entwickelten Versuchsstand durchgeführt. Darüber hinaus beschäftigte er sich intensiv mit Festigkeitsberechnungen der Beutelketten. Mit seinen umfassenden Analysen ist es ihm gelungen, zum Einen die technische Realisierbarkeit des Kommissionier-Verfahrens nachzuweisen und zum Anderen dessen wirtschaftliche Effizienz aufzuzeigen.



 
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