Fraunhofer-Institut für Materialfluss
und Logistik IML, Dortmund.
Sonepar: Intelligente Logistik als Wettbewerbsvorteil
Mönchen-Gladbach, 14.01.2008 - Kaum eine Branche ist so unmittelbar
mit den gesamten wirtschaftlichen Verflechtungen verbunden wie die Logistik.
So werden die richtigen und intelligenten Strategien als auch Konzepte
im Supply Chain Management werden immer mehr zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil.
So sieht es auch der Elektrogroßhändler Sonepar, der bereits
das vierte Mal sein neues Logistikzentrum mit Vanderlande-Fördertechnik
ausstattet.
Bei der 2007 fertig gestellten Anlage wurde die alte, bereits 15 Jahre
alte Technik durch ein neues, moderneres Systems ersetzt, das dem gestiegenen
Bedarf und den Warenströmen noch besser gerecht wird. Ende letzten
Jahres fand hier die offizielle Eröffnungsfeier statt.
Fertigstellung innerhalb von 3,5 Monaten
"Eine besondere Herausforderung stellte für uns jedoch
die recht kurze Bauphase dar", bemerkt Karl-Heinz Naphausen,
Key Account Manager bei Vanderlande und in dieser Funktion verantwortlich
für das Gelingen des Projektes. "Wir hatten hierfür
3,5 Monate Zeit, nicht gerade viel, aber wir haben uns der Herausforderung
erfolgreich gestellt. Bei dieser Anlage haben wir eine Verfügbarkeit,
dass heißt Zuverlässigkeit von 99,74%, das haben die
Tests, die wir durchgeführt haben, ergeben."
Artikelbezogene Kommissionierung Bereits die Zahlen allein sind beachtlich: 94.000 qm, 26.000 qm,
12.5 m. Hier ist die Rede von der Grundstückfläche, der Lagerhalle
und deren Höhe des mittlerweile 4. Zentrallagers, diesmal im Nord-Ost-Bereich,
das Sonepar in Deutschland errichtet hat. Die Vorteile des neuen Systems
lassen sich schnell benennen: Das neue Logikzentrum hat die Prozesse dahingehend
optimiert, das hier nicht mehr wie zuvor auftrags-, sondern stattdessen
artikelbezogen kommissioniert wird.
Somit können auch viele kleine Bestellungen mit wenigen Positionen
sehr schnell bedient werden. Außerdem werden Arbeitswege und Wegzeiten
signifikant verkürzt; eine eigene Lagerhaltung wird somit überflüssig.
Und weil das Kommissionierungstempo so schnell ist, können sogar
bis 19 Uhr Bestellungen aufgenommen werden, die prompt am nächsten
Tag ausgeliefert werden. Als optimale Lösung in puncto Zeit- und
Arbeitsersparnis hat sich auch die Etikettenkomissionierung erwiesen,
die die einzelnen Auftragszeilen automatisch von den Kundenlieferungsscheinen
trennt: Im Wareneingang wird die angelieferte Ware gescannt und manuell
in Lagersichtkartons oder in Cross-Docking-Behälter umgepackt.